FREITAG

FESTIVAL-PROGRAMM FREITAG

Ein Improvisation Side Project von Ohne Beispiel, eine Musikgruppe der OBA Lebenshilfe Landshut. Einige Musiker:innen haben sich aus der großen Combo herausgenommen und improvisieren im Free-Style als Opener des Jazz Weekends.

Die Musiker:innen kennen sich gut und können auf jeweilige Impulse eingehen, musikalisch verarbeiten und bewusst wieder verändern, um neu darauf zu reagieren.

Gruber Marina – Voc, Melodica
Kreitmeier Christina – Vo c
Frantz Tobias – Posaune
Greif Florian – Drums
Hörhammer Andreas – Dirigat, Bass

Dieses Jahr haben die Horizont:innen nicht nur ihren Horizont, sondern auch den Einzugsradius der Musikerinnen erweitert, um das Publikum zu erfreuen. Wer die Künstler:innen sind?

Weiterhin bekannte Gesichter in und um Landshut.

Mächtig und schön, zart, Feuer!

Mit ihrem aktuellen Trio widmet sich die Gitarristin und Komponistin Barbara Jungfer auf unterschiedliche Weisen dem Thema „Folksongs“: Bekannte und unbekanntere deutsche Volkslieder werden neu arrangiert, in farbenfroh-exotisch anmutende Gewänder gekleidet, mit außereuropäischen Grooves unterlegt und so zum Tanzen gebracht. Andere wiederum erklingen lyrisch und meditativ.

Mit Eigenkompositionen, die von Folklore inspiriert sind und mal an Alphorn-Echo, mal an Zwiefacher oder an Balkanblues erinnern, beleuchtet sie die Volkslied- Thematik gekonnt von der anderen Seite. Sie schlägt eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart, verbindet traditionelle Liedkultur mit Jazz und gleichzeitig die Musik verschiedener Kulturen miteinander. Unterstützt wird Barbara von der Jazzpreis Baden-Würtemberg-Trägerin Karoline Höfler am Kontrabass und dem Stuttgarter Schlagzeuger Ferenc Mehl. Gemeinsam kreiert das Trio spannungsvolle Musik und nimmt das Publikum mit auf eine sehr persönliche musikalische Reise.

Für „Folksongs & Originals“ erhielt Barbara 2021 ein Stipendium des Musikfonds über „Neustart Kultur“. Die CD ist 2023 auf Unit Records erschienen; 2024 schloss sich eine Förderung über „Jazz & More“ des Bayerischen Referats für eine erweiterte Neuauflage des Projekts an.

Presse: „Die renommierte Jazzgitarristin, die den Blues gewissermaßen im Blut hat und die im urbanen, multikulturellen Hexenkessel der Großstadt zuhause ist, überraschte – mit bodenständigen deutschen Volksweisen. Der Brückenschlag zwischen den deutschen Volksliedern und dem Jazz überzeugte jedoch rundum, setzte ganz neue Energien frei und stieß beim Publikum auf große Resonanz. (…) Die Gedanken sind frei“, lautete der erste Titel und erwies sich als Leitlinie für das folgende Programm. Im Verlassen eingefahrener Bahnen, im Neudenken der Tradition liegt die eigentliche Freiheit und gerade die Freiheit im Umgang mit seinen Sujets ist auch der Markenkern des Jazz. Das Motto des Projektes: Jazz goes Folk, Folk goes Jazz wurde damit unmittelbar sinnfällig.“
(Helmut Schönecker, Schwäbische Zeitung/Dez. 2022)

Barbara Jungfer – Git, Arr., Komp
Karoline Höfler – Bass
Ferenc Mehl – Drums

Der gebürtige Allgäuer Schlagzeuger Magnus Dauner ist ein musikalischer Globetrotter. Seine Musik skizziert die Bilder unzähliger Erlebnisse und Geschichten aus der ganzen Welt.

Dauner studierte am Karnataka College of Percussion in Bangalore/Indien die faszinierende südindische Rhythmik und die Rhythmussprache Konnakol. Lernte Ngoma in Dar Es Salam und die Fülle arabischer Perkussion in Istanbul.

Gekonnt verpackt Dauner diesen außerordentlich reichen musikalischen Wortschatz in spannende und abwechslungsreiche Kompositionen und gewinnt damit jedes Mal auf’s Neue die Begeisterung des Publikums.

Für ihren frischen, innovativen Sound und die mitreißende Energie werden Magnus Dauner und seine Mitmusiker Andreas Unterreiner (Trompete), Kilian Sladek (Gesang), Andreas Schütz (Piano) & Lukas Pamminger (Bass) regelmäßig von der Presse gelobt.

Presse: „Ja, vielleicht so unbeschwert, wie Kinder das Leben empfinden können, so wirkt die Musik auf mich, sehr unbeschwert und voller Lebensfreude.“
MUSIKANSICH.DE 

“Der Beifall nach diesem ganz außergewöhnlichen Konzert – überschrieben war es mit “Portrait in Rhythm” – wollte nicht enden.”
MÜNCHENER MERKUR

Magnus Dauner – Schlagzeug & Percussion
Kilian Sladek – Gesang
Andreas Unterreiner – Trompete
Andreas Schütz – Piano / Orgel
Lukas Pamminger – Bass
Special Guest: Sivani Sarasvatula (Indien) – Gesang

BOOOM! ist eines der vielen Projekte des Regensburger Schlagzeugers Gerwin Eisenhauer. Seit einem Jahr im Duo mit der erst 20-jährigen Sängerin und Rapperin Layla Carter.

Beide, aus völlig unterschiedlichen musikalischen Welten kommend, haben sie sich zusammengefunden um in einem komplett improvisierten Kontext mit Stilen wie Jungle, Drum’n’Bass, Techno, Trap und House zu experimentieren.

Dabei arbeiten sie einerseits mit den Stilelementen und Rhythmen elektronischer Musik und auch Songstrukturen werden vereinzelt hörbar, jedoch wird niemals mit komplett vorgefertigten Loops oder Patterns gearbeitet.

Das Ergebnis ist eine höchst tanzbare Reise zweier Musikergenerationen an die Randgebiete von Elektronik und EDM, die an jedem Abend (oder in jeder Nacht) eine andere Farbe bekommt. Und somit für das Publikum und auch für die beiden Akteure selbst immer überraschend und spannend sein soll und will.

BOOOM!  spielte  bislang  Tourneen  in  unterschiedlichen  Besetzungen in Brasilien, USA  (New York City), Mexico und Schottland.   

Presse: „Im Duo mit dem überragenden Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer kann einen die 19-jährige Sängerin umhauen. Stimmlich hält sie ohne mit der Wimper zu zucken internationalen Größen des Soul- und R’n’B stand”…“Eisenhauer lieferte die passenden Grooves dazu, mit denen er zuvor die Becken und Tompads digital belegt hatte, darüber trommelte, unvermittelt Breaks setzte und tobte sich aus, was das Zeug hält.
Großartig ist glatt untertrieben.”

Mittelbayrische Zeitung

Layla Carter – voc.
Gerwin Eisenhauer – dr., electronic drums