FESTIVAL-PROGRAMM SAMSTAG
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Sa. 27.06.2026 in der Zentrale z. Rieblwirt
Einlass 18:00
Festival-Ticket 62€ / ermäßigt 47€
Tageskarte 38€ / ermäßigt 28€
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NACHBARN, VAGANTEN & CO

Beginn: 18:00
Roland Biswurm (dr) und Tom Weber (gt) spielen zusammen mit Mitch Petri am Sax und Martin „Tak“ Thalhammer am Bass auf, „dass der Rauch aufgeht“ (Zitat Bisi)! Der Mitch (Dualhead, Tullamore Few, Festspielvaganten d. LA Hochzeit u.v.m.) ist einer der wenigen Musiker, die derart Gas geben können, dass kein Auge trocken bleibt. Und nach dem Tak am Kontrabass kann man die Uhr stellen. Einer wie Miles Davis hätte den sofort verpflichtet… jedes Viertel groovt!
Das Programm ist noch offen, und das soll auch so bleiben!
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KING JOSEPHINE

Beginn: 19:00
King Josephine ist eine autodidaktische Komponistin, Sängerin und Songwriterin.
Als Einblick in ihre Welt veröffentlichte King Josephine ihren mehrfach preisgekrönten Debüt-Track „Sweet Craving“ und den Radio-Chartbreaker „Shitty Wine“, die weltweit mehrere Millionen Menschen erreichte.
Ihre Musik verbindet Pop, R&B, Soul und alternative Klänge und erzählt Lebensgeschichten von Liebe und Verlust – mit einem radikalen Hauch humoristischer Weisheit. Für ihre einzigartige Stimme und künstlerische Tiefe anerkannt, erhielt sie den Listen to Berlin Award als beste Künstlerin (2023) und wurde kürzlich von der Berlin Music Commission als „Beste Künstlerin des letzten Jahrzehnts” (2025) ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger und Co-Produzenten Giancarlo Mura veröffentlichte King Josephine im Frühjahr 2025 ihre Debüt-EP „Note to Self”: eine von Neo-Soul inspirierte Expedition, die die Höhen und Tiefen von Romantik, Rassismus, psychischer Gesundheit und Queerness erkundet und mit Empathie die Höhen und Tiefen ihrer Jugend überbrückt.
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GUVVY

Beginn: 20:00
Trippige Vocal Lines, kompromisslos groovende Gitarrenriffs und die wohl tightesten BoomBap-Beats, die München je hervorgebracht hat – das sind die Markenzeichen von Guvvy. Verschieden sind die musikalischen Backgrounds – verbindend, die Liebe zum 90er Hip Hop und ungeschlagen die Spielfreude und Leichtigkeit des Trios: Guvvy mischen HipHop, RnB, Indie und Psychedelic – alles ist erlaubt, solange es Spaß macht. Nachdem sich die
Drei als gefragte Studio- und Live-Musiker bei Künstler:innen wie Max Mutzke, Joris, Birgit Minichmayr und Tom Gregory einen Namen erspielt haben, war die Zeit im Herbst 2022 reif für Guvvy – ihr ganz eigenes Bandprojekt. Die minimale Besetzung mit maximaler Sound-Ausbeute ist einzigartig: Gitarrist Lukas spielt seine speziell entworfene Hybrid-Gitarre und mischt den Sound von E-Bass- und E-Gitarre in einem einzigen Instrument. Das ist hier jedoch nur der Beginn des Virtuosentums: Als wären die unverkennbaren Grooves von Drummer Chris nicht schon tasty genug, steuert er mit links auch noch die Keyboard-Parts bei. Währenddessen zeigt Sänger Adriano, der sich mit seiner Electronic Funk Band “Pho Queue” (über 100.000 plays auf Spotify) und seinen monatlichen Soul-Sessions in der Münchner “Kongress Bar” schon längst weit über die Grenzen Münchens hinaus in die Herzen der Fans gesungen hat, bei Guvvy die ganze Reichweite seiner Stimme. Normalerweise eher im extrovertierten Funk & Soul zuhause, begeistert er hier nun mit fast introvertierter Tiefe, setzt Delay- und Vocoder-Effekte ein und schlägt mit seinen tiefgründigen Texten poetische Töne an. Bei den Konzerten heben sie gemeinsam mit ihrer Community so richtig ab. Die perfekt verzahnten Beats bringen jedes noch so müde Tanzbein in Bewegung. Ganz nach dem Motto: egal wie gut oder schlecht es dir geht, nach dem Guvvy-Konzert geht es dir besser!
Das lang ersehnte erste Album der Band erschien am 02.05.2025 und ist vorerst nur als Vinyl-LP zu bekommen.
Lukas – Hybrid Git
Adriano – Voc
Chris – Drums, Keyboard
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SATOYAMA

Beginn: 21:00
Satoyama, 2013 gegründet, vereint vier Musiker, die eine zeitgenössische Grenzmusik schaffen wollen. 2022 erscheint „Sinking Islands“ bei Auand Records, ein Konzeptalbum, das von den Inseln inspiriert ist, die vom Meer überflutet werden. Das Album wurde von der Kritik sehr positiv aufgenommen, und die Musikplattform „Bandcamp“ empfahl es als bestes Jazzalbum des Aprils 2022.
Ausgehend vom Konzept des Albums entwickelten sie gemeinsam mit dem Kunstkollektiv Biloura eine theatralische Performance. Im Herbst desselben Jahres tourten sie gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Lavia Lin mit „Sinking Islands“ durch zahlreiche europäische Länder. 2019 erschien „Magic Forest“ bei „Auand Records“, inspiriert von Umweltthemen. Das Album wurde vom Magazin JAZZ IT als eines der 100 besten Alben des Jahres 2019 ausgezeichnet. Im selben Jahr gewannen sie den von SIAE und Mibact ins Leben gerufenen Wettbewerb „Per Chi Crea“. Sie entwickelten das Projekt „Build a Forest“, das sie Anfang 2020 auf einer emissionsfreien Tour mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok führte. Aus den Erfahrungen dieser Tour entstand mit Hilfe des Filmemachers Fabio Dipinto der Dokumentarfilm „RAILS“.
Luca Benedetto – Trompete, Keyboard
Christian Russano – Gitarre
Marco Bellafiore – Kontrabass
Gabriele Luttino – Schlagzeug
Diskographie:
Sinking islands – 2022 (Auand Family)
Magic Forest – 2019 (Avand Family)
In Sweden w/ Jonny Wartel – 2017 (Self)
Spicy Green Cube – 2015 (Self)
Auszeichnungen:
Erster Preis beim Barolo Jazz Under 30 (2014)
Taste of Jazz – Wettbewerb Novara Jazz (2016)
Nuova Generazione Jazz (2018)
SIAE „Per chi crea“ (2019)
Italia Music Export (2022)
Nuova Generazione Jazz (2023)
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PEBBLEZ

Beginn (Indoor): 22:00
Pebblez – fünf junge Musiker:innen machen englischsprachigen Rock zwischen Indie, Alternative, Hard- und Progressive Rock. Kein Song wie der andere – mal atmosphärisch und verletzlich, mal energiegeladen, laut und edgy. Mit ihren Texten wollen sie anecken und kritisch Missstände aufgreifen – wie Kieselsteine: klein, aber sie bringen Menschen zur Weißglut, wenn sie im Schuh stecken, und können ein ganzes System zum Stillstand bringen.
Obwohl sie erst seit kurzer Zeit in dieser Konstellation zusammenspielen, ergänzen sie sich wie Arsch auf Eimer, Topf auf Deckel oder Faust aufs Auge. Jede:r bringt einen eigenen Stil, eigene Einflüsse und Perspektiven mit. Genau daraus entsteht ihr vielseitiger, moderner Sound, der sich ständig weiterentwickelt und immer wieder überrascht.
Lenny Gruber – Voc
Sophian Herzog – Drums
Bernd Schult – Bass
Naima Romberger – 1. Gitarre
Francesco Fioretti – 2. Gitarre