MUSIK-THEATER

Ein Stück von Taha Karem und Stephan Lanius.

Mobiles Musik-Theaterprojekt zum Thema Zusammenleben und Extremismus.

Begegnen sich Menschen passiert sehr viel. Kann etwas Neues entstehen oder bleiben wir gleich?

Taha Karem zeigt gemeinsam mit Stephan Lanius anhand seiner eigenen Erlebnisse in Deutschland und ausgewählten Erzählungen von Mullah Nasreddin – ein orientalischer Till Eulenspiegel – wie vielschichtig das Leben spielt.

Taha traf sich mit Neonazis, Mitgliedern der PEGIDA und anderen Menschen unterschiedlicher extremer Einstellungen. Er hat sich mutig mit ihnen ausgetauscht und erstaunliche Dialoge geführt. Sein Ziel:

Festgefahrenes Denken und Handeln zu lockern und Raum für Neues entstehen zu lassen.  Mit diesen Fragen setzt sich Taha Karem seit 25 Jahren auseinander.

1993 von Kurdistan nach Deutschland geflohen, steht er seitdem zwischen seiner eigenen und der deutschen Kultur.

Mullah Nasreddin ist eine legendäre Gestalt der orientalischen Tradition. Er bricht traditionelle Denkstrukturen und starre Vorurteile mit augenzwinkernden Kurzgeschichten auf, von Stephan Lanius am Kontrabass inszeniert.

Stephan Lanius ist professioneller Musiker, in verschiedenen Berufsorchestern Deutschlands, heute freischaffend tätig in Musik und Theater.

Shadi Hlal ist professioneller Musiker aus Damaskus/Syrien, tätig im Syrian Expat Philharmonic Orchestra, im Europa-Syrien-Orchester, bei den Münchner Philharmoniker u.a.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München, dem Museum Fünf Kontinente, der GLS Treuhand e.V., gefördert mit Mitteln aus dem Fonds „Auf Augenhöhe“.

Taha Karem – DaF, Erzählung
Stephan Lanius – Performance, Kontrabass
Shadi Hlal – Viola
Nadja Fiebiger – Coaching
Shadi Hlal & Stephan Lanius – Musik
Martina Veh
– Regie
AsylArt e.V. – Konzept, Idee